Täuschend echt wirkende Phishing-Mails auf dem Vormarsch

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Warnung620

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg berichtet von Beschwerden und Anfragen verunsicherter Verbraucher, die E-Mails mit gefälschten Absenderangaben erhalten.

In letzter Zeit häuften sich bei den Verbraucherzentralen Beschwerden über E-Mails, die seriöse Firmennamen als Absender enthalten und vorgeben, dass noch eine Zahlung offen sei. Die vermeintliche Rechnung ist dann der E-Mail als Anhang beigefügt und installiert beim Öffnen eine Schadsoftware, die den Rechner ausspäht und so sensible Daten abfängt und an Unbefugte weitergibt. Eine andere Masche der Betrüger ist, mithilfe von Links in der E-Mail Verbraucherinnen und Verbraucher auf gefälschte, oftmals jedoch täuschend echt aussehende, Internetseiten zu locken, auf denen diese aufgefordert werden ihre Konto- und Login-Daten einzugeben, die so von den Kriminellen abgegriffen werden.

"E-Mails sind grundsätzlich kein sicheres Kommunikationsmedium. Links zu Internetseiten und Anhänge in gefälschten E-Mails können beim Anklicken brandgefährlich sein. Wenn eine E-Mail einen dubiosen Eindruck macht, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher sie besser ignorieren", erklären der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde und Verbraucherzentrale-Vorstand Cornelia Tausch.

"Auf den ersten Blick ist es oft kaum mehr möglich, eine Phishing- oder Trojaner-Mail zu erkennen", erläutert Cornelia Tausch. Anhaltspunkte einer Täuschung könnten eine unpersönliche Anrede, eine schlechte Wortwahl oder Rechtschreibfehler oder fehlende Umlaute sein.

Besondere Vorsicht sei angebracht, wenn Post von einem Unternehmen kommt, mit dem man in keiner geschäftlichen Beziehung steht - auch wenn die Nachrichten angeblich von bekannten Banken, Warenhäusern oder Online-Shops stammen. Die Absenderinformationen seinen dann in der Regel gefälscht", so die Verbraucherschützer. Es treten auch immer wieder Fälle auf, in denen Betrüger echte E-Mail-Adressen, an die sie beispielsweise durch Schadsoftware auf dem Computer gekommen sind, für kriminelle Zwecke missbrauchen. Die Betrüger hinter diesen E-Mails legen es in der Regel darauf an, Verbraucherinnen und Verbraucher zu verunsichern und so zum Öffnen eines Anhangs oder zum Besuch einer Webseite zu bewegen. Die Online-Gauner versuchen zudem mit Schlagworten wie "Letzte Chance zur Zahlung" oder "Kontosperrung droht" Zeitdruck aufzubauen.

QUELLE: lifePR / Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e. V.

 


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