Kartenzahlung soll für Einzelhändler günstiger werden, auch Kunden könnten sparen

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Kreditkartenkosten deckeln

Die Verarbeitungsgebühren, die Banken von Einzelhändlern verlangen, wenn die Kunden mit Kreditkarte zahlen, sollen begrenzt werden. Das hat das Parlament in Brüssel beschlossen.

Die Kreditkartengebühren der Banken belasten die Einzelhändler nach Schätzungen der Kommission mit mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Gebühren sind den Nutzern nur schwer zu vermitteln, und sie sind außerdem von einem EU-Land zum anderen unterschiedlich hoch. Das liegt daran, dass sie nicht gesetzlich, sondern durch die nationalen Wettbewerbsbehörden festgelegt werden. Die Einzelhändler werden für jede Kartenzahlung zur Kasse gebeten und geben die Zusatzkosten dann an den Kunden in Form von Preiserhöhungen weiter.


Werden die Gebühren begrenzt, sinken die Preise

Die Bearbeitungsgebühren oder "Interbankenentgelte", die die Banken für Zahlungsvorgänge mit Karten wie Visa oder MasterCard verlangen, würden nach den neuen Regeln für Kreditkarten auf höchstens 0,3% des Kaufpreises begrenzt, und bei Debitkartentransaktionen auf 7 Eurocent oder 0,2% des Transaktionswerts (je nachdem, welcher Betrag niedriger ist).

Diese Beschränkungen gelten für grenzüberschreitende sowie nationale Zahlungen und werden ein Jahr nach Inkrafttreten wirksam. Mit der Zeit würden die niedrigeren Gebühren dann auch zu niedrigeren Preisen für Kartennutzer führen.

QUELLE: EU-Parlament


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