Unbedachtes Vogel-Zeigen im Straßenverkehr kann den Staatsanwalt auf den Plan rufen

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Ticker - Recht aktuell

Beim Drängeln, Schneiden oder Ausbremsen kommt es im Straßenverkehr oft zu Kraftausdrücken oder zu entsprechenden Zeichen. Wer beispielsweise mit dem Finger an die Stirn tippt, zeigt seinem Gegenüber, was er von ihm hält. Auch den nach oben gerichteten Mittelfinger versteht jeder.

Es ist allerdings ein erheblicher Un­ter­schied, ob man den "Vogel" im privaten Leben zeigt oder im Straßen­verkehr.

Denn im Straßenverkehr gilt eine Beleidigung als Straftat nach § 185 StGB, was eine Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe zur Folge haben kann.

Nach einer entsprechenden Anzeige­ sieht die Staatsan­waltschaft in der Regel ein öffent­liches Inte­resse an der Strafver­folgung und er­hebt Anklage.

So kann der gestreckte Mittelfinger durchaus ein paar tausend Euro kosten, ein Vogelzeigen um die 750 Euro. Bei der Beleidigung eines Polizeibeamten kann es richtig teuer werden. Deshalb ist es angeraten, nicht zuletzt mit Blick auf die Geldbörse, sich zurückzuhalten und beleidigende Gesten oder Ausdrücke im Straßenverkehr zu vermeiden.

QUELLE: lifePR/Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS)

 


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